Gmelin S. G., 1768. und 1769. Reise durch Rusland...T.1

jDtc groffe Gavia ridibunda phaenicopos. ©ie (Stoffe &ad?moe- ©ie iß pon 23.'i;]on fd)dn befcßrieben worben, unb ich f>abe bet; ve* ißr nur ¿wep 2 Cnmerfungen ju machen» ©ie eine betrifft ben Unterfcßieb beß ©efdßechtß,, unb biefe befielt im ©chnabel. ©aß tYlanncben f)at einen, weicher rot!) gelb auß fte^f, unb auf fei* ner € 0 iiffe mit einem fcßwarjenbanb Perfeßen ifT: beß tPeibctpen fei­ ner iß blaßgelb, ofme ein fo merfiicßeß Q 3 anb. ferner iß ber £opf bet) biefemweiß, bet) bem tT 7 annd)en aber bunfelgrau gefprengt. ©iefer aber wirb mit junefymenbem Witter beß ßSogeli ganj fcßwarj, wie bet) ber AtriciJia ©. $)i. 30 . unb 31 . Charadrius Charadrius hiinantopus. himantopus. ® ‘e «nf«hnlid)e JJdße, mit welcher bie Statur biefen QSogel be« gabt^ hat, mad)t if>m ein fd) 6 neß 'ttnfehen. S r hat einen geraben, perlangerten gatij fd)warjen mit einer ßumpfen unb glatten @pi* je perfefjenen ©djnabcl. ©ie CTaeloct)er ftnb epformige. Sine außgeßolte $urd)e iauft neben benfelben an ber oberen $üinlabe auf bepben ©eiten; anfänglich ifi fie fd)maf, nadjgefjenbß perbrei* tet fte ftd), an ber Sttitte beß ©d)nabelß perfdjwinbt fie gänjiid), ©ie untere 2 \tnnlai>c ifi unten an ißrer ^innlabe ©afran $ar* ben. ©erjftopf ifi runb , bie © firn unb bie ©d?l&ffe weiß, baß ©eniffcßwarjlid), ber Jpinter^opf wieber weiß, mit gebern, welche fd)warj außgejaft ftnb; bie 21 ucjenliei>er ftnb geib unb bioß, ber Siegenbogen carmeftnrotl), unb ber ©fern füllt pom 53lauen inß ©eßwarje. ©er «¿als iß perlangert, hager, gar* ßi<| weiß, mit gefparfam untermifd)ten fd)warjen Gebern, ©er Äufett, baß Uropghm , unb ber ganje untere Sljetl beß SSogelß ftnb ©d)nee weiß, ©ie Pier unb jwanjig ©rbwtogfeöern ftnb feßwarj gldnjenb, fte erßrefen ftd) weit über ben ©eßwanj; bie et-ße iß bie große unb bie übrige werben nad) unb nad) fleiner. ©ie ©cffcöern haben mit benfelben einerlep färben, ©er ©cbwanj beßeßt auß jwdlf gleid)cn &egteifef>ern, welche pon ber graulichen $atbe in bie weiße fallen. 3|re SDeffebern ftnb auch weiß, bie griffe feßr lang unb carmeftnroih. Sß ßaf biefer 93ogel brep Seßen ; ber äußere iß mit bem mittleren permittleß einer rotßen ftd) biß jit bem erßen ©elenf außbeßnenben ^>aut Perbunben. ©ie 97dgc( ftnb blaß unb nur ein wenig gefrümmt. Unb fo fießt biefer Sßogel auß, wann er feine Pollfom* menfjeif erreidß hat. 3 ß er noch « / fo ftnb bie güfie unb

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