21576_18502_Vest L.C., Manuale Botanicum. inserviens excursionibus botanicis sistens stirpes... -1805

so ra,the ich sehr, die (‘iberflüssigen Aeste weg­ zunehmen , und die Blätter soviel möglich in ihrer natürlichen Lage auszubreiten, doch s o , dais sie nicht auf einander zu liegen kommen. Dann wird sie etwas geprefst, und in Wärme , oder Zugluft , jedoch bedekt hingelegt, damit sie schnell getrocknet werde. Ist dieses beobachtet, so behaltet sie Farbe und Gestalt meistens sehr schön. Man bringt sie zwischen ei­ nen zusammen gelegten Bogen weisses iPapier , schreibt aussen an der untern Ecke ihren Namen und Wohnort au f, und dann wird sie zwischen zweyPappendeckel, wovon der obere denNahmen der Klasse träg t , nach dem Genus alphabetisch geordnet/ Saftige Pflanzen, wie die Orchidese, die Seda, und Semperviva werden bis an die Bliithe in heisses Wasser getaucht, und so etwas abgebrüht, und dann erst wie die andern behan­ delt. Nun kann ich schliessen. Ich glaube das Meiste gethan zu haben , um dem Anfänger das Studium der Botanik, und die Untersuchung der Pflanzen so leicht zu machen , dafs er mit einiger Kenntnifs der Theile derselben , ihrer Benen­ nung , mit einigerGeschicklichkeit in den Hand­ griffen der Untersuchung und etwas Scharfsinn, allein und ohne Führer darin ziemliche Fortschrit­ te machen karin. Klagenfurt im Frühling 1805.

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