21576_18502_Vest L.C., Manuale Botanicum. inserviens excursionibus botanicis sistens stirpes... -1805

l e , als auch wegen der unzweydeutigen Ge­ stalt und der Bestimmtheit der Charaktere. Die * Klasse P o l y a n d r i a ist zwar sehr zahlreich, aber fast alle in ihr begriffenen Pflanzen lassen eine leichte Untersuchung zu. Der Lindenbaum, T i 1 i a , der W e i d e r i c h , L y t h r u m , der Mohn und die Klatfchrose, P a p a v e r , der Zwetfchgen - Aepfel - Birnen - und Kirschen - Baum , Pyrüs , Prunus, die Rosenarten, R.osa, die Pvanunkeln , R a n u n c u l u s und die Bromberstaude, Rubu s , gehören in diese Klasse. Man sieht e in , dafs um die Klasse zu fin­ den’ , vor allem die Stamina und um der Ord­ nung sich zu versichern, die S ty l i , oder wenn keine da sind , die Stigmata gezählt werden i müssen. Eine Stecknadel, eine feine anatomi­ sche Pincette , eine einfache Vergrösserungs - Linse reichen in den meisten Fällen h in , und nach einiger Uibung geht die Operazion des Untersuchens ziemlich geschwind.^ Nur müssen, wie ich schon bemerkt habe , die ersten Un­ tersuchungen mit sehr bekannten Pflanzen, und zwar mit solchen, welche grosse und deutliche Merkmahle und Begattungswerkzeuge haben, vorgenommen werden. Schlüi'slich w ill ich noch einige Regeln angeben, wie man sich zu benehmen ha t , um ein Herbarium sich zu verschaffen. Es ist sehr gu t, wenn man die meisten Pflanzen sich samt i» den Wurzeln verschafft. Ausserdem soll man von jeder Species blühende und fruchttragende Specimina haben. Die Pflanze wird so frifch als möglich zwischen einige Bogen erwärmtet Pap ier ge legt, und die Blume so viel mög­ lich auseinander gebreitet. Ist sie sehr ästig ,

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