21576_18502_Vest L.C., Manuale Botanicum. inserviens excursionibus botanicis sistens stirpes... -1805
F a u c e r a u n i t a . Es kann nichts anders als Symphytum, die Schwarzwurzel seyn, _ Am Wege finde ich ein widerlich riechen des zwey Fuls hohes Kraut mit einer grossen wcissen Blüthe , die trichterförmig gestaltet, etwas in Falten geschlagen ist, und anstatt der Einschnitte blos fünf dünne Verlängerungen , wie Hörner traigt. Sie hat fünf grosse Stami- na:P e n t a n d r i a, einen Stylum,M o n o g y n 1 a. Im Grund der Blume , von ihr umgeben, steht das G e r m e n , C o r o l l a i n f e r a . Also w r d sie im Phalanx F . zu finden seyn. Der Kelch ist fünfseitig mit scharfen Ecken , das Stigma d'tk und ganz, wie ein Dach auf den Griffel aufgesetzt; am Germen werden schon die klei nen Stacheln sichtbar wahrgenommen. Die Pflanze wird eine D a t u r a seyn. Ich trefe eine Pflanze an , deren weisse Bliithen auf den Stengeln so stehen, dafs sie einem Pvegenschirm sehnein. Auf dein Germen liegt ein drüssiger Körper, der fün f Stamina traegt: P e n t a n d r t a . Zwey Griffel stehen zwi schen ihnen; D i g y n i a . Um die Stamina ste hen die Blumenblaetter: C o r o l l a p e n t a - p e t a l a ; F l o r e s s u p e r i. Kelch ist fast kei ner wsiirzunehmen; der drüssige Körper auf dem Germen scheint seine Stelle zu vertretten. Sie ist eine p l a n t a p e r f e c t e u m b e l l i - f e r a . . . . . Blosse Blüthen reichen bei dresen V e- getabilien nicht zur Untersuchung hin , ich muls (wenn auch unreife) Saamen haben. Ohnedie-i se kann kein Umbellist bestimmt werden. Der Saamen ist stachlicht; also ist die Pflanze eine C a u c a l i s .
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