21576_18502_Vest L.C., Manuale Botanicum. inserviens excursionibus botanicis sistens stirpes... -1805

fänger unterdessen mit dem behelfen,, was i c h ihm gebe. Weun ich auch nicht alle Pflanzen Deutfch- lands habe, fo habe ich doch die meiden; von diesen habe ich sehr v ie le , befonders Alpen Pflanzen gesehen und exam inirt, viele kenn ich freylich nur aus Büchern und Kup fern , einige wenige gar nicht. Voraus geht eine Übersicht der Genera in einem System, worin auf die Geftalt und Theilung der Blumenkrone zuerd Rücksicht genommen worden. W e r n i s c h e k war mein Vorgänger, dessen Eintheilungen ich gröstentheils gefolgt bin. Allerdings sind bei einigen Pflanzen die Staubfäden so k le in , dafs ein Anfänger und Ungeübter sie kaum zu zäh­ len im Stande ist. Wenn einmal auf diese Art die Klasse und vielleicht eine Unterabtheilung einer Ordnung gefunden ist , so wird es p er exclusionem, selbst im Falle die Stamina nicht genau gezählt werden könnten, nicht so schwer werden , das Genus zu finden; und da dieses vor sich die nämbche Nuroer füh rt , die ihm im Systemate sexua li, und] in der Aufzählung der Species voransteht, kann die Pflanze auf diese Weise mit geringer Mühe eruirt werden. Ich nehme zum Beispiel das so allgemein be­ kannte Blümchen V e r g i s m e i n n i c h t , M y p - s o t i s. Es gehört im Systemate corollino , in die dritte Klasse Q u i n q u e f i d i . Der Stylus ist sichtbar genug also Ordo I. Monogynia, Bei der Unterabtheilung hab ich nur unter drey hauptsächlichen Zahlen zu wählen, weniger als 5 - oder 5 , oder mehr als 5 Stamina; leiiht wird selbst bei einem minder genauen Nachsuchen gefunden ,-dafs 5 Staubfäden da sind. Die Cha­ raktere ; Germen divisum et faux clausa fallen

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